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Kleine sind die besten "Schweine" Agenda 2010. Ein Zauberwort für mehr Beschäftigung, Flexibilität und "geordnete" Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt. Damit die wenigen Arbeitsplätze, die gut bezahlt werden, der Elite der "Wissenden" vorbehalten bleibt und die schlecht bezahlten, die nicht einmal mehr die Existenz sichern, den "Unwissenden" gewissenlos angedreht werden können.Ja, Kanzler Schröder hat sich wirklich viel dabei gedacht. Hauptsache, die Sozialversicherungssysteme werden entlastet und der Faktor "Arbeit" kann in Deutschland endlich wieder für jeden erschwinglich werden. Ein Paradebeispiel hierfür ist der Vorschlag von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nach 6 Wochen durch eine eigenverantwortliche Vorsorge bezahlen zu lassen. Das drückt den Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung auf unter 13 %. Für den Arbeitgeber bedeutet dies weniger Beitrag, für den Arbeitnehmer mehr. Für den Fall der Fälle greift der Arbeitnehmer in den Geldbeutel oder auch nicht, ganz, wie es ihm beliebt. Agenda 2010. Ein krankes Hirngespinst, daß zum Tode verurteilt ist. Abspecken auf Kosten sozialer Gerechtigkeit. Bis das Gerippe nur noch übrig bleibt und der leiseste Windhauch genügt, um es umzublasen. Und dann ? Was, wenn das soziale Spannungsfeld den Bogen überspannt und abgeschossen wird ? Wenn der Lohn nicht einmal mehr zur Existenzsicherung reicht ? Und dabei gehen wir doch arbeiten ! Wir sind keine faulen Schweine, nur kleine ! Wenn der Pfeil trifft ! Mitten ins Herz ! Ins Leben ? Dann glüht die Seele ! Lichterloh wird alles brennen, was als Ursache ausgemacht wird. Lynchjustiz ? Wie weit kann die Waage der sozialen Gerechtigkeit noch nach unten gedrückt werden, bis sie den Boden streift ? Denen, die die Agenda 2010 einen Arbeitsplatz verspricht, fragen sich zu Recht: "Was habe ich überhaupt noch zu erwarten ? Sind wir schon soweit, daß Rot/Grün mir diktiert, was ich als berufliche und existenzielle Perspektive erwarten darf ?" Agenda 2010. Keine Lösung, nur ein Trostpflaster für alle Betroffenen. Ein Mittel zur zwanghaften Instrumentalisierung und Einsparung von "sozialrelevanten" Leistungen. Agenda 2010. Ein utopisches Szenario auf Kosten sozial Schwacher. Kleine sind immer "arme" Schweine. Doch selbst "armen" Schweinen noch das Futter wegzunehmen, verstößt gegen das Grundgesetz, das Tierschutzgesetz und gegen gute Sitten. Sittenwidrig ? Ja ! Und laut BGB nichtig. Nicht durchführbar. Wo sind die Widerstandskämpfer ? Der Untergrund-Experte |