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Wir wollen gerecht behandelt werden. Wir wollen, daß es uns gut geht. Unsere "heile" Welt ist der Hort unseres Lebens. Der Quell der Liebe, Geborgenheit und des Friedens. Betrachten wir uns einmal genauer. Unser Handeln ist der sichtbare Ausdruck des gesellschaftlichen Seins. So, wie wir mit anderen umgehen, so geht man mit uns um. Vielleicht etwas schwer zu verstehen, jedoch ganz einfach zu erklären. Wir glauben uns in "Sicherheit", wenn wir Arbeit haben, monatlich das Geld auf dem Konto erscheint und alles "Lebens"notwendige bezahlt werden kann. Ach, so reich und so stark. So arm und so schwach. Wie gehen wir mit Menschen um, die keine Arbeit haben ? Wie mit Menschen, die anders aussehen ? Die einer anderen Religion angehören ? Da sind wir stark. Das verkraften wir. Unsere Schwäche besteht einzig darin, daß wir es nicht akzeptieren können. Ignorieren, ausgrenzen, Kontakt vermeiden, Ausweichen. Das ist unsere Stärke. Wenn das nicht reicht, gibt`s verbale bis körperliche Attacken. Verletzungen inbegriffen, seelisch, körperlich. Denn der andere ist der Schwächere. Ein perfides Beispiel ist Hohmann von der CDU. Seine Äußerungen über jüdische Täterschaft zu Zeiten der Revolution in Rußland 1917 dienen lediglich dazu, seinem schwachen Geist politische Stärke und Aufmerksamkeit zu verschaffen. Die "öffentliche" Diskussion ist tabu. Rückzieher in letzter Minute. Doch da erscheint schon der jüdische Übervater Spiegel auf dem Parkett und tanzt den "alten" Tango des Antisemitismus in Deutschland. Strafanzeigen, Vorwürfe, Entschuldigungs- und Rücktrittsforderungen werden gestellt. Der starke "Schuldeintreiber" nutzt die schwache Gunst der Stunde. Wozu ? Beide verbessern weder das Verständnis für andere Kulturen, noch verhalten sie sich loyal gegenüber den deutschen Bürgern. Zwei Hähne im Ring, die viel Dreck aufwirbeln und uns spalten. Wie gehen wir mit Tieren um ? Wie gehen wir mit uns selbst um ? Es wird immer einen geben, der stärker ist als wir. Dann sind wir die Schwächeren. So reiht sich Glied in Glied und die Kette, an der wir liegen, wird zwar länger, doch nicht fallen. Ist das unser Schicksal ? Festgelegt von Mutter Natur ? Nein. Es liegt in uns und an uns, was wir daraus machen. Wie viel Stärke wir anderen über uns geben und zulassen, daß Tag für Tag wir selber schwächer werden. Gemeinsam ist stark, wenn alle "Schwächen" zusammengehen. Der Schlüssel für ein gerechtes Miteinander ist die Erkenntnis, daß jeder seine Stärken und Schwächen hat. Die Stärken zu nutzen für das Wohl der Gemeinschaft und die Schwächen auszugleichen, ist der Sinn des Lebens. Damit es jedem wirklich "gut" geht. Nicht gestern. Heute, morgen. Der Kraftakt |